Etappe 5a: Pamporovo (BGR) → Makrygialos (GRC)

„Von 1.650 auf 0.“

Es steht wieder eine Etappe an, für die wir zwei Tage Zeit haben. Ziel ist morgen in Dhërmi (Albanien). Wir haben uns dafür entschieden, Griechenland und die Ägäis nicht nur im Vorbeifahren zu besichtigen, sondern wir wollen auch in allen vier Meeren auf unserer Balkanrundreise baden gehen.

Unser Etappenziel für heute hies daher Makrygialos, ein kleines Dorf südlich der Stadt Thessaloniki bzw. westlich von Chalkikidi, der Halbinsel mit den drei Fingern.

Nach Erhalt der Koordinaten für unser morgiges Ziel in Albanien sind wir wieder zeitig losgefahren. Unser Thermometer im Auto war heute das erste mal lesbar. Ab einer Temperatur von 10 Grad sieht man auf dem Pixeldisplay nämlich gar nichts mehr. Blöd auch, dass wichtige Anzeigen wie die Ölkontrolllampe dann auch nicht mehr erkennbar sind. Wir mussten übrigens bisher erst einen halben Liter Öl nachfüllen.

Gestartet sind wir auf einer Seehöhe von 1.650 Metern mit einer Temperatur von 4,5 Grad um etwa 8 Uhr morgens. Das ist schon recht husch wenn man fast nur kurze Hosen eingepackt hat.

Da wir nicht gleich auf eine Bundes- oder Schnellstraße wollten, sind wir östlich der Zentralrhodopen auf eine bulgarische Bergstraße gestartet um am Minigrenzübergang Zlatograd nach Griechenland zu übersetzen. Außerdem wollten wir heute ja unserer Braunbären sehen.

Leider ist daraus nichts geworden, dafür haben wir auf der griechischen Bergseite mehrere Landschildkröten am Straßenrand entdeckt.

Nach der Grenze war dann auch Zeit für eine Kaffeepause am höchsten Ort des Passes.

Anschließend haben wir noch viele kleine griechische Bergdörfer passiert, bevor es in die Ebene Richtung Meer ging. Ab da haben wir uns 200 Kilometer südwärts auf der Autobahn bewegt, um noch das warme Wasser der Ägäis geniesen zu dürfen.

Mit unserer Unterkunft haben wir auch heute wieder Glück gehabt. Die kleine 2*-Pension liegt direkt am Meer, und auf der Hotelrückseite (bzw. unserem Balkon) können wir einem Grillenkonzert lauschen.

Bei einer Fischplatte und griechischem Bier haben wir dann gemeinsam mit drei anderen Pothole-Teams aus Luxemburg und der Schweiz den Abend ausklingen lassen und planen schon die Zwischenstopps für den morgigen Weg ans Ionische Meer in Albanien.

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