Etappe 5b: Makrygialos (GRC) → Dhërmi (ALB)

Auf zur zweiten Hälfte der 5. Etappe. Wir haben uns noch ein Frühstück mit Blick auf das Meer gegönnt, bevor wir gegen 8 Uhr morgen ins Landesinnere Griechenlands starteten.

Am heutigen Programm standen ein paar Ausflugsziele an. Trotzdem wollten wir zeitig am nächsten Checkpoint in Albanien ankommen um eventuell auch noch kurz ins Ionische Meer eintauchen zu können.

Es gibt mehrere Möglichkeiten das Pothole Rodeo zu absolvieren. Einige Teams versuchen nur am schnellsten Weg das vorgegebenen Etappenziel zu erreiche. Viele wollen jegliche Autobahn und Schnellstraße vermeiden und kommen daher auch immer recht spät an und andere wollen so viel Sightseeing betreiben wie möglich.

Aber es ist was es ist, nämlich eine Rallye und keine Sightseeing-Tour. Ausser man nimmt in Kauf erst nachts seine Ziele zu erreichen. Für uns persönlich ist 21 Uhr die Deadline, bei der wir unsere Unterkunft erreichen wollen. Allein schon wegen unseren schwachen Scheinwerfern.

Unser erstes Highlight waren heute die berühmten schwebenden Meteora Klöster in Griechenland. Leider von Touristen überbervölkert aber trotzdem sehenswert.

Danach ging es gleich nach der albanischen Grenze zum Blue Eye. Dies ist eine unterirdische Quelle die direkt aus einem großen Loch in der Erde entspringt und einen Fluss speist.

Anschließend sind wir noch rd. 3 Stunden zu unserem heutigen Hotel gefahren, welches direkt am ionischen Meer liegt. Die Küstenstraßen bieten wirklich eine atemberaubende Aussicht, sind aber zugleich auch sehr anspruchsvoll zu fahren.

Schocksekunde/stunde: Einen Teil der Strecke mussten wir sogar doppelt fahren, da wir am Blue Eye unsere Tasche samt Reisepässe und Führerscheine haben liegen lassen. Wieder mal 1 Stunde Umweg aus Nachlässigkeit. Zum Glück war alles noch so wie wir es liegen gelassen haben. Die Stunde Zeitvorsprung durch die Zeitverschiebung war damit dahin.

Albanien hat uns bisher sehr positiv überrascht. Überaus freundliche Einheimische, schöne Straßen und die Strände im südlichen Landesteil bieten karibisches Flair.

Heute findet noch der Partycheckpoint statt. Morgen geht es dann zur Kindertagesstätte nach Nordalbanien, wo wir unsere Sachspenden unter die Kinder bringen werden. Unsere Stoßdämpfer werden es uns danken. Hinten links hängen wir mittlerweile recht stark und es knarzt schon ziemlich laut von den Federn.

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