Wir haben es geschafft!
Wir haben heute, Punkt 14.30 Uhr, nach insgesamt 4.350 Kilometern den Zieleinlauf in Zadar passiert.
Gestartet sind wir am Ortsrand von Mostar nahe eines Stausees in einem riesigen Betonbecken. Die Anfahrt dorthin war äußerst holprig. Einige sind aufgesessen und mussten mit dem Abschleppseil geborgen werden.
Nach Ausgabe der Zielkoordinaten sind wir noch einmal ins Motel zurück um zu frühstücken und uns dann gemächlich auf die letzte, verhältnismäßig kurze Etappe von nur rd. 300 km zu machen.
Auf dem Weg dorthin haben wir noch schnell unsere letzte Challenge erledigt. Es galt seinen Balkan Bruder zu finden, sprich ein baugleiches Modell von unserem Rallyeauto gemeinsam mit dem eigenen Auto zu fotografieren. Das Ganze am Besten noch mit original Balkan-Fahrer. Obwohl wir gestern den ganzen Tag nach einem A6 C5 Ausschau hielten, war keiner aufzutreiben. Und heute plötzlich war er da. Zwar ohne Fahrer, aber immerhin für ein paar Punkte gut.

Auf dem Weg in Bosnien zur Autobahn sind wir noch eine 20 km lange Schotterpiste mit dem Audi geheizt. Das tat offensichtlichen den Bremsen nicht gut. Die vorderen Beläge sind runter, was uns durch ein (wieder mal kaum erkennbares) Pixelsymbol und einen wohlmeinenden Piepton angezeigt wird. Dieser Piepton geht einem wirklich durchs Mark. Aber egal. Die hinteren Bremsen sind fast neu. Das muss für die Heimfahrt reichen.
Da wir nicht vor 14.30 Uhr in Zadar eintreffen wollten, haben wir uns einen kleinen Abstecher nach Makarska erlaubt um von dort die letzte Ansichtskarte nach Hause zu schicken.
Mittlerweile können wir unseren Audi auch nicht mehr abstellen bei unseren Stopps. Denn selbst der eingebaute Schalter zum Überlisten des Einspritzsystems funktioniert nicht mehr, da der gesamte Motorraum Saunatemperaturen hat.
War es die ersten Tage kalt und regnerisch, so ist es seit Albanien jeden Tag heißer geworden. Heute z. B. 34°C in Makarska.
Pünktlich zur Öffnung des Zieleinlaufes sind wir dann an der Strandpromenade von Zadar eingelaufen. Ein paar Teams waren schon da, einige sind gleich weiter nach Hause. U. a. auch Jerome und Sandro aus Luxemburg, die uns in den letzten Tagen immer wieder über den Weg gelaufen sind und interessante Gespräche lieferten.



Wir sind stolz und froh es geschafft zu haben. Wir freuen uns jetzt aber auch schon auf zuhause und unsere Tochter Emily.
Gerade eben befinden wir uns auf dem Weg nach Hause. Zumindest wenn unser Audi auch noch die letzten rd. 450 km schafft.
Ein Fazit und evtl. ein paar kurze Videos von unserem Roadtrip folgen in den nächsten Tagen.

Danke dass ihr dabei gewesen seid!






