Donkey Farm – Etappe 5 (18.-19.7.) – MNE / AL

Schweren Herzens musste sich Emily von ihrer liebgewonnenen Hauskatze verabschieden, ehe wir in den neuen Tag starten konnten. Mittlerweile ist übrigens auch Emily zur Bloggerin geworden. Nachdem sie unterwegs einen edlen Notizblock bekommen hat, schreibt sie nunmehr ihre Sicht der Reise in Form eines Offline-Blogs (früher gemeinhin auch als „Tagebuch“ bekannt).

Nachdem wir gestern nicht mehr die Đurđevića-Tara-Brücke besichtigen konnten, haben wir uns diesen Programmpunkt für heute vorgenommen. Schon auf der halbstündigen Hinfahrt setzte aber der Regen ein und die Brücke war ganz in einen Nebelschleier gehüllt. Nach kurzer Wartezeit konnten wir aber ein paar Erinnerungsbilder knipsen und unseren Weg fortsetzen.

Vor dem Grenzübertritt nach Albanien stand noch unser Tageshighlight an: Der Besuch der Eselfarm Magaraca Martinici in Montenegro. Die Farm wurde 2015 vom überaus sympathischen Darko gegründet, um die letzten verbliebenen Esel in Montenegro zu retten. Noch vor 30 Jahren waren sie in den Haushalten der felsigen Landschaften Montenegros als Nutztier nicht wegzudenken. Im Zuge der industriellen Revolution in den Dörfern haben die Esel aber ihre Bedeutung verloren und fristen zum Teil ein karges Dasein. Darko hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zufluchtsort für Esel zu schaffen, um sie vor Quälerei, Hunger und schwerer Arbeit zu schützen. Auch Hunde werden immer wieder auf der Farm abgegeben, sodass sich dort eine erquickliche Anzahl von Spielgefährten für Fae gefunden haben.

Birgit hat dieses vorzeigenswerte Projekt mit einem Betrag von € 150 unterstützt, welche einen Teil der Spendensammlung ihrer Yogis und Shiatsu-Kunden darstellen.

Der Regen begleitete uns heute noch weiter bis zur albanischen Grenze, an der wir gut 1 Stunde verloren. Kurz vor Shkodër, wo wir eine albanische SIM kauften hat es wieder erneut zu schütten begonnen, sodass wir die Fahrt ins abgeschiedene Theth-Tal für heute streichen mussten. Stattdessen haben wir unser Quartier am wunderschönen Skutarisee (Shkoder See) auf einem gepflegten Campingplatz bezogen.

Anhand der Fahrzeuge war gut erkennbar, dass hier auch viele Overlander Halt machen. Dass Größe dabei nicht alles ist, war an unseren Wiener Nachbarn gut zu sehen.

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